traube
Rhein
Weine voller Temperament
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Im Zauberbann der Loreley

"Ich weiß nicht was soll es bedeuten....."

Dieses weltberühmte Lied nach einer Sage von Clemens Brentano (1800), mit Versen von Heinrich Heine (1823) und nach der Komposition von Friedrich Silcher machte den schroffen Felsen weltberühmt.

Gäste aus aller Welt versäumen es nicht, als Höhepunkt auf ihrer Rheinreise dem sagenumwobenen Fels bei St. Goarshausen einen Besuch abzustatten. Die regionale Tourismusbranche hat die "Loreley" zu ihrem Wahrzeichen erhoben.

Auch die Weinwirtschaft im Anbaugebiet Mittelrhein partizipiert am hohen Bekanntheitsgrad. Sie gab einem ihrer beiden Bereiche den Namen "Loreley", die der Sage nach mit ihrer Schönheit und ihrem Gesang den Fischern auf dem Rhein zum Verhängnis wurde.

Für die Winzer der Region ist sie ein Glückfall. Seit 1990 bringen die Weingüter Qualitätsweine unter der Bezeichnung "Loreley-Riesling" auf den Markt. Diesen jahrgangs- und sortenreinen Qualitätswein von gehobener Güte gibt es in der Geschmacksrichtung halbtrocken. Nur überdurchschnittlich gute Qualitätsweine b. A. dürfen nach bestandener Prüfung bei der Landwirtschaftskammer das Loreley-Etikett der Weinwerbung "Mittelrhein-Wein e.V." tragen.


Die zauberhafte Mittelrheinlandschaft erfährt mit dieser Einrichtung im Landschaftspark auf dem Loreleyplateau eine zentrale Präsentation und gibt einen vielfältigen Einblick in die Region. Auf den Spuren der ersten Rheintouristen aus dem 19. Jahrhundert erschließen sich Ihnen Geschichte, Kultur, Natur und der Mythos Loreley.

 

Die Loreley

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl, und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldenes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei,
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur in die Höh
.



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