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Rhein
Weine voller Temperament
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Der Limes

Immer schon haben Menschen Grenzen gezogen, sich abgeschottet und befestigt, um ihr Terrain zu sichern und zu schützen. Die Römer bauten entlang ihres Territoriums einen Grenzwall, den Limes, um ihre rechtsrheinischen Gebiete abzusichern. Der Limes bildete eine Verbindung zwischen Rhein und Donau. Das Römische Reich erstreckte sich insgesamt vom schottischen Hadrianswall bis an das Schwarze Meer. Man arrangierte sich mit der anderen Seite, betrieb Handel und machte Geschäfte miteinander. Manchmal gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.

Der germanische Grenzverlauf entstand in mehreren Ausbauphasen, vermutlich unter der Herrschaft des Kaisers Domitian (81-96 n. Chr.) oder aber spätestens unter Cäsar Trajan (98-117 n. Chr.). Es wurden Schneisen in den Wald geschlagen und Patrouillenwege angelegt. Zunächst bestand der Limes nur aus Holztürmen, die miteinander in Sichtverbindung standen. Von diesen aus wurde die Grenze durch röm. Legionäre überwacht. Unter Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) entstand eine durchgehende Palisadenbefestigung und dahinter Graben und Wall. Wenige Jahre später, unter Antonius Pius (138-161 n. Chr), ersetzten Steintürme die bisherige Holzbauweise.

Der Deutsche Limes tangiert die 4 Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen auf einer Länge von 550 km.

Der Limes als UNESCO Welterbe

Mitte 2005 ist die positive Entscheidung über die Aufnahme des "Römischen Limes auf dt. Boden“ in die Welterbeliste der UNESCO gefallen.

 

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UNESCO Welterbe






Grenzwall als süße Versuchung:
Die „Limes – Torte“

Rührteig, delikate Rieslingwein Schaumcreme, Vollmilchschokolade und knuspriger Krokant. Darum hätten sich die kulinarisch verwöhnten Römer geschlagen.
Der Konditormeister Erwin Schmidt aus Rheinbrohl hat sich seine Limes-Torte patentieren lassen. Er backt in seiner Backstube Römerbrot und –brötchen, die wie in alter Zeit mit Möhren gebacken werden.